Zelt in Ost-Indien
Das Haus von Sanatan M. wurde weggeschwemmt. Er lebt mit seiner Familie in einem Dorf im ostindischen Bundesstaat Orissa. Als die Flut kam, mussten er und seine Nachbarn Hals über Kopf fliehen. "In unserer Notunterkunft habe ich eine Plattform aus Bambus gebaut", erklärt er, "denn auch hier kann das Wasser noch bis zu einem Meter hoch steigen. Durch diese Unterkunft kann unsere ganze Familie zusammenbleiben", lächelt seine Frau Grubairi. "Hier haben wir nun Schutz für die nächsten 3-4 Monate, bis die Fluten gesunken sind und wir unser Haus wieder aufbauen können."
Nach der Flutkatastrophe 2007 in Indien und Bangladesch stattete Oxfam Zehntausende Familien mit Zeltplanen für Notunterkünfte aus, in denen Menschen und Nutztiere Schutz fanden. Auch 2008 kam es zu schweren Überschwemmungen und wieder leistet Oxfam Nothilfe. Als Folge des Klimawandels wird es hier während der jährlichen Monsunregenfälle auch in Zukunft Flutkatastrophen geben. Deshalb sucht Oxfam, gemeinsam mit den Menschen vor Ort, weiter nach dauerhaften Lösungen.
Doch nicht nur in Indien, sondern überall auf der Welt brauchen Überlebende von Kriegen und Katastrophen provisorischen Schutz, bis sie wieder ein festes Dach über dem Kopf haben. Oxfam verteilt u.a. auch in den Flüchtlingscamps im Sudan Zeltplanen, die Menschen von Hitze und Kälte, Regen und Sandstürmen schützen.
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