Starthilfe für Kleinstunternehmen in Simbabwe


Binga ist der ärmste Distrikt in Simbabwe, einem Land, in dem Wirtschaft und Gesundheitssystem zusammengebrochen und viele Menschen unterernährt sind. Zur extremen Armut kommt eine hohe HIV-Infektionsrate hinzu. Für Jugendliche ist die Situation besonders schwierig: Sie haben kaum Möglichkeiten, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen. Ihre Zukunftschancen sind deshalb sehr schlecht.  

Oxfam unterstützt die lokale Organisation Ntengwe, die jungen Menschen in Binga neue Perspektiven gibt. Sogenannte „Peer educators“, im gleichen Alter wie die angesprochenen Jugendlichen, teilen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten und gehen mit gutem Beispiel voran. Sie klären über HIV/Aids auf und leiten Weiterbildungen. Außerdem suchen die Mitarbeiter/innen von Ntengwe gemeinsam mit den jungen Frauen und Männern neue Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Besonders erfolgreich sind die Korbflechterinnen: Auf einer internationalen Kunstmesse in der Hauptstadt Harare stellten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit aus und fanden dort Abnehmer aus den USA, die sie nun beliefern. Ihr großes Ziel ist nun, die Ware international an Welt-Läden zu exportieren.    

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