Eine sichere Geburt in Malawi
1.400 Frauen sterben jeden Tag weltweit bei der Entbindung oder während der Schwangerschaft. Ein Großteil davon in armen Ländern – meist an vermeidbaren Komplikationen.
„Eine Hebamme in Malawi ist für etwa 100 Patientinnen zuständig und begleitet pro Schicht etwa 60 Geburten. Ärzte werden nur im Notfall gerufen. Die Hebamme untersucht die Schwangere und muss dann entscheiden, ob ein Arzt gebraucht wird – von ihrem Urteil hängt das Leben der Patientin ab.

Für die Untersuchung hat sie keine technischen Hilfsmittel“, berichtet Dorothy Ngoma, Vorsitzende der Malawischen Krankenschwestern- und Hebammenvereinigung. Als Oxfam-Botschafterin setzt sie sich weltweit für bessere Gesundheitsfürsorge in armen Ländern ein.
Die Reduzierung der Müttersterblichkeit ist ein wichtiger Punkt der Millenniumsziele, die im Kampf gegen extreme Armut bis 2015 erreicht werden sollen. Im Jahr 2000 verpflichteten sich die Staats- und Regierungschefs von 191 Nationen, die acht Ziele zu erreichen. Gemeinsam mit Dorothy und ihren Mitstreiter/innen macht Oxfam Druck, damit die Politiker/innen ihre Versprechen halten und Schwangere und Gebärende in armen Ländern die Betreuung bekommen, die sie brauchen.
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