Schulgebühren für ein Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo
Zurzeit unterrichten an der Isoko-Schule in der Provinz Süd-Kivu der Demokratischen Republik Kongo nur Männer - keine einzige Frau. Kein Wunder, hatten doch bisher auch kaum Schülerinnen die Möglichkeit, hier zu lernen, um später einmal Lehrerin zu werden.

Deshalb fördert Oxfam Deutschland gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung jetzt ganz gezielt die Ausbildung von Mädchen. 480 Jugendliche im Alter von 12-20 Jahren, davon mindestens 200 Mädchen, erhalten an der privat organisierten Lehranstalt eine Berufsausbildung. Dank aktiver Mitwirkung von Frauen innerhalb des Elternkomitees werden die Schülerinnen dabei besonders unterstützt.
"Menschen müssen die Möglichkeit haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Voraussetzung dafür ist Bildung.", sagt Gudile N., die Frauenbeauftragte von UGEAFI, Oxfams Partnerorganisation. Vor Jahren verließ sie ihr Bergdorf, um in der Stadt zu studieren. Ihrem Vorbild wollen viele der Mädchen folgen. Wie Gudile zu studieren und dann mit neuen Kenntnissen in ihre Heimat zurückzukommen, ist ihr großer Traum. In Zukunft wird es an der Isoko-Schule sicher auch Lehrerinnen geben.
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