Moskitonetze in der Demokratischen Republik Kongo


Was für uns einfach nur lästig ist, bedeutet in vielen armen Ländern Lebensgefahr: Dort verbreiten Moskitos Malaria. Jährlich sterben mehr als eine Million Menschen an dieser vermeidbaren Krankheit, die meisten davon in Afrika. Da die Mücken vor allem nachts zustechen, sind Moskitonetze ein wirksames Mittel, sich vor einer Ansteckung im Schlaf zu schützen.

Der kleine Henry bringt seinen Eltern und Geschwistern das Oxfam-Starthilfepaket, das auch zwei Moskitonetze enthält. Einen großen Teil seines Lebens hat er auf der Flucht vor kriegerischen Konflikten verbracht. Nun kehrt er mit seiner Familie nach Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo zurück und hilft seinen Eltern bei der Arbeit. Doch am Tanganyikasee, wo die Heimkehrer ihr kleines Haus gerade wieder bezugsfertig machen, beginnen in der Dämmerung die gefährlichen Moskitos zu fliegen. Zum Glück sind Henry und seine Familie sicher: Er und zwei seiner Geschwister können unter ihrem großen Moskitonetz ruhig schlafen. Unter dem zweiten übernachten seine Eltern und das neugeborene Schwesterchen.

Oxfam Deutschland, unterstützt durch das Auswärtige Amt, stattet Rückkehrerfamilien mit den Starthilfepaketen aus.

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