Klassenzimmer in der Demokratischen Republik Kongo
Eigentlich hätten die Schülerinnen und Schüler der Isoko-Schule im Osten der Demokratischen Republik Kongo am liebsten ein Internat: "Dann müssten wir nicht mehr so weit laufen!", sagen sie. Zwei bis vier Stunden Fußweg jeden Tag sind hier keine Seltenheit. Doch diese Strapazen nehmen die Kinder bereitwillig auf sich, für die große Chance, die das Lernen ihnen bietet.
Noch ist ein Schulbesuch im Kongo eher die Ausnahme als die Regel: Weniger als die Hälfte aller Kinder geht zur Grundschule, nur jedes achte Kind besucht eine weiterführende Schule. In ländlichen Regionen sind es oft noch weniger. Dabei ist gerade Bildung sehr wichtig, um die Armut im von kriegerischen Konflikten schwer getroffenen Land zu überwinden und den Frieden zu sichern.
Oxfam Deutschland und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützen die Ausstattung der Klassenräume der Schule mit allem, was Schülerinnen und Schüler brauchen. Dazu gehören, neben Schulbänken und einer Wandtafel für jeden Raum, auch Lehrmittel: Vor allem gute Fachbücher sind sehr wichtig. Inzwischen sind weitere Gebäude in Planung, denn immer mehr Familien in der Region möchten ihre Kinder zur Isoko-Schule schicken.
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