Hühner in Simbabwe


Ein Huhn kommt selten allein: Die gefiederten Freundinnen werden gleich im Pack an Familien in Simbabwe abgegeben, um zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes beizutragen. Die Eier sind gesunde Nahrung, und außerdem kann Nachwuchs gezüchtet und auf dem Markt verkauft werden.

Die Hühnerhaltung ist in Simbabwe sehr verbreitet, aber wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise im Land mussten viele Menschen ihre Tiere gegen andere Nahrungsmittel und lebenswichtige Dinge eintauschen. Denn mit dem Simbabwe-Dollar konnte nicht  mehr bezahlt werden: er hatte durch die galoppierende Inflation seinen Wert verloren.

Nach wie vor leben viele Menschen in Simbabwe in extremer Armut. Auch die Rate der HIV-Infizierten ist sehr hoch. Kinder, die ihre Eltern durch das Virus verloren haben, müssen allein für sich und ihre jüngeren Geschwister sorgen. Im Rahmen des gemeinsamen HIV/Aids-Programms COGENHA unterstützt Oxfam besonders die von Kindern geführten Haushalte. Aber auch andere bedürftige Familien erhalten Hühner.

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