Brunnen im Sudan
Nicht alle Menschen sind vor den kriegerischen Konflikten in der sudanesischen Region Darfur in die Städte geflohen oder leben in Flüchtlingscamps. Auch diejenigen, die in den ländlichen Regionen im Kriegsgebiet geblieben sind, dürfen nicht vergessen werden. Deshalb kümmert sich Oxfam in über 30 Dörfern rund um die Stadt Kebkabiya um die Trinkwasser-Versorgung.

Für Frauen, die traditionell für das Wasserholen zuständig sind, ist es besonders gefährlich, weite Strecken zurückzulegen. Außerhalb ihrer Dörfer sind sie Übergriffen schutzlos ausgeliefert. Deshalb sorgt Oxfam dafür, dass Dorfbrunnen repariert und ausgebaut oder neue Wasserstellen in den Dörfern und in direkter Nachbarschaft angelegt werden - für sichere, kurze Wege. Durch die Versorgung mit sauberem Wasser können außerdem ansteckende Krankheiten wie Cholera und Ruhr vermieden werden.

"Trinkwasser ganz in der Nähe zu holen, macht alles viel einfacher und gibt uns ein sicheres Gefühl", sagt Kaltom D. "Wir müssen für das Wasserholen nicht so viel Zeit einplanen und können uns um andere wichtige Dinge kümmern. Und weil der Brunnen mitten in unserem Dorf liegt, brauchen wir keine Angst mehr vor Angriffen zu haben."
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